Bericht Mitgliederversammlung 2026
Liebe Mitglieder und Freunde des Waldenservereins Palmbach,
am Freitag, 17. April 2026, um 19:00 Uhr fand die diesjährige Mitgliederversammlung im Evangelische Gemeindehaus Palmbach ein.
Zwei Jahre nach der Vereinsgründung standen erstmals Neuwahlen an, welche eine neue Zusammensetzung der Verwaltung mit sich brachten. Unser zweiter Vorsitzender Peter Hepperle möchte künftig etwas kürzertreten und hat sein Amt abgeben. Seit 2014 engagierte er sich im ursprünglichen Waldenser-Arbeitskreis. Die Waldenserweg-Führungen wird er weiterhin unterstützen.
Anwesend waren 19 stimmberechtigte Mitglieder, Versammlungsleiter war Roland Jourdan und Protokollführerin Beate Tron.
Auszüge aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung:
TOP 1: Begrüßung. Roland Jourdan begrüßte die anwesenden Mitglieder.
Zur Mitgliederversammlung wurde fristgerecht eingeladen. Gegen die Tagesordnung gab es keine Einwände. Er stellte fest, dass 19 stimmberechtige Mitglieder anwesend sind.
Von der Vorstandschaft sind Peter Hepperle und Ulrike Beichert, sowie die Kassenprüfer Alheidis Götz und Rudi Ludwig entschuldigt.
TOP 2: Totengedenken
TOP 3: Jahresbericht des Vorsitzenden. Roland Jourdan berichtete über die Vereinsaktivitäten im Jahr 2025.
TOP 4: Kassenbericht Martina Vogt als Kassenverwalterin trug die Kassenbewegungen (Einnahmen/Ausgaben) des Jahres 2025, sowie die Mitgliederstatistik vor.
Mitgliederstand am 31.12.2025: 69 Mitglieder, diese teilen sich auf in 36 Einzelmitgliedschaften, 13 Paar-Mitgliedschaften und 3 Familienmitgliedschaften. Im Jahr 2025 gab es 13 Neueintritte und einen Austritt.
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Stationen der Flucht und Vertreibung
Diese Seite wurde am 18.07.2025 überarbeitet.
Stationen der Flucht - Die Palmbacher Waldenser -
Kurze Vorgeschichte
1173
Der wohlhabende Kaufmann Waldes (in Deutschland als Petrus Waldus bekannt) lässt die Bibel in die Volksprache übersetzen. Er verzichtet auf sein Vermögen und beginnt in Lyon als Laie das Evangelium zu predigen.
1184
Papst Lucius III. verurteilte auf der Synode von Verona zusammen mit Kaiser Friedrich Barbarossa die Waldenser als Ketzer.
Seit 1231
Päpstliche Inquisitoren führen Ketzerprozesse gegen Waldenser durch. Hunderte Waldenser werden zum Tode auf den Scheiterhaufen verurteilt. Solche Urteile wurden von der weltlichen Hand vollstreckt.
12. Jahrhundert
Die Grafen von Vaihingen besitzen die Herrschaftsrechte von Grünwettersbach.
1349
Die Dauphiné wird von Frankreich gekauft. Damit fällt das Pragelatal (Val Pragela) an Frankreich. Dort liegt auch der Ort La Balme, aus dem die Palmbacher Waldenser stammen. Bereits im Mittelalter ist das Pragelatal ein waldensisches Kerngebiet.
1535
Die Herrschaftsrechte von Grünwettersbach gehen an das württembergische Oberamt Neuenbürg über.
1517
Martin Luther schlägt seine 95 Thesen gegen den Ablass an der Tür der Schlosskirche zu Wittenberg.
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Die Bürgermeister in Palmbach
Die Palmbacher Bürgermeister: Eine Chronik seit der Ortsgründung
Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen die Bürgermeister der Waldensergemeinde Palmbach. Diese Übersicht ist ein lebendiges Projekt: Wir aktualisieren und erweitern die Liste fortlaufend, sobald neue Forschungsergebnisse vorliegen.
Die Bewohner der neuen Waldensersiedlungen durften gemäß ihren Privilegien ihr Ortsparlament (Gemeinderat) mit Schultheiß (maire, Bürgermeister) und die Schöffen (echevins) jährlich durch einfache Stimmenmehrheit aus der Mitte der Dorfgemeinschaft wählen. Die Schultheißen (maire, sindic) wurden bis 1717 jährlich gewählt. Eine Ausnahme war Jacques Tron der 1713/1715 gewählt war. Später wurde auf Lebenszeit gewählt.
In alten Dokumenten sind folgende Französische Bezeichnungen zu finden: sindic = Schultheiß, maire = Schultheiß, consul = Schultheiß, conseiller = Gemeinderat, ancien = Kirchenältester, justicier = Richter, echevin = Schöffe.
Im Ortssippenbuch steht der Hinweis, dass Gemeinderechner und Gemeindepfleger teilweise auch als Bürgermeister bezeichnet wurden.
Aufenthalt und Gründung von Walldorf (Mörfelden):
Juli 1699 - 1700 Antonie Balce
01.10.1700 - 1701 Pierre Berger
Beide Bürgermeister verliesen im April1701 mit einer großen Gruppe Waldensern Walldorf und zogen ins württembergische Grünwettersbach / Untermutschelbach. Pierre Berger führte die Gruppe als maire selbst nach Palmbach/Untermutschelbach und blieb dort Bürgermeister (siehe Heimatbuch Mörfelden-Walldorf)
Ankunft im württembergischen Grünwettersbach:
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Palmbach - Ein Waldenserort mit bewegter Geschichte
Das Waldensermagazin berichtet über Palmbach
Im Jahr 1999 veröffentlichte Albert de Lange das Buch „Dreihundert Jahre Waldenser in Deutschland“. Neben der Geschichte der Waldenser wurden darin auch alle deutschen Waldenserorte vorgestellt, einschließlich des Waldenserorts Palmbach. Seither hat sich in Palmbach sowie in den anderen Waldensergemeinden viel verändert. Besonders die 300-Jahrfeiern haben dazu beigetragen, das Bewusstsein für die einzigartige Geschichte dieser Gemeinden neu zu beleben.
Anlässlich des 325-jährigen Jubiläums der Waldensergemeinden in Deutschland werden nun im Waldensermagazin der Deutschen Waldenservereinigung e. V. die Chroniken der einzelnen Waldenserorte fortgeschrieben.
Im neuesten Heft (2/2024, erschienen im Dezember 2024) wird ausführlich über Palmbach unter dem Titel „Palmbach: Ein Waldenserort mit bewegter Geschichte“ berichtet. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung des Ortes und des Waldensertums in den letzten Jahrzehnten.
Die Zeitschrift kann für 3,00 € im Evangelischen Pfarrhaus in Palmbach sowie bei den Vorstandsmitgliedern des Waldenservereins erworben werden. Weitere Verkaufsstellen geben wir hier auf der Webseite bekannt.
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Weiterlesen: Palmbach - Ein Waldenserort mit bewegter Geschichte
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