Fotoausstellung 300 Jahre Palmbach – Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2001
Fotoausstellung vom 04. August bis 13. September 2026 - Waldenserkirche Palmbach

Danke für Ihren Besuch
Zahlreiche Besucher, gute Gespräche und viele schöne Erinnerungen – der Waldenserverein Palmbach blickt dankbar auf seine Veranstaltungen während der Sommerferien zurück. Veranstaltungsort war die Waldenserkirche Palmbach, die uns für die verschiedenen Veranstaltungen zur Verfügung stand.
Ein besonderer Höhepunkt war die Fotoausstellung „300 Jahre Palmbach – Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2001“. Über 200 großformatige Fotografien ließen viele Erinnerungen an das Jubiläumsjahr 2001 wieder lebendig werden.
Ergänzt wurde das Programm durch Führungen durch die Ausstellung, einen Vortrag zur Ahnenforschung mit Vorstellung der neuen Ortsfamilienbücher Palmbach und Grünwettersbach sowie eine Führung zum Tag des offenen Denkmals am Waldenserweg.
Wir haben uns über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die interessanten Gespräche und die vielen persönlichen Erinnerungen sehr gefreut. Besonders schön war es zu erleben, wie durch die historischen Fotografien und die Geschichten aus der Vergangenheit Erinnerungen an frühere Zeiten wieder lebendig wurden.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die unsere Veranstaltungen besucht und unterstützt haben! Unser besonderer Dank gilt der Evangelischen Gemeinde Bergdörfer für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, die Waldenserkirche für unsere Veranstaltungen nutzen zu können.
Schon heute herzliche Einladung zu unseren nächsten Veranstaltungen:
Sonntag, 1. November 2026, 14 Uhr
Gemeinsame Führung zum Reformationstag auf dem Waldenserweg
mit unserer Gemeindepfarrerin Maria Götz.
Sonntag, 27. Dezember 2026, 18 Uhr
Weihnachtssingen im Kirchenhof der Waldenserkirche
Gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Posaunenchor Langensteinbach/Palmbach. Besinnliche Texte und Weihnachtslieder zum Mitsingen laden zu einem stimmungsvollen Abend ein.
325 Jahre Waldenserort Palmbach
Palmbach feiert 2026 sein 325-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird nicht von großen Festlichkeiten begleitet. Der Waldenserverein Palmbach nimmt dies zum Anlass, noch einmal an ein ganz besonderes Jubiläumsjahr in der Geschichte unseres Ortes zu erinnern: die 300-Jahrfeier im Jahr 2001.
Im Jahr 1701 erreichten die aus dem Piemont vertriebenen Waldenser zunächst Grünwettersbach, wo sie fast ein Jahr l
- Details
Weiterlesen: Fotoausstellung 300 Jahre Palmbach – Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2001
Stationen der Flucht und Vertreibung
Diese Seite wurde am 18.07.2025 überarbeitet.
Stationen der Flucht - Die Palmbacher Waldenser -
Kurze Vorgeschichte
1173
Der wohlhabende Kaufmann Waldes (in Deutschland als Petrus Waldus bekannt) lässt die Bibel in die Volksprache übersetzen. Er verzichtet auf sein Vermögen und beginnt in Lyon als Laie das Evangelium zu predigen.
1184
Papst Lucius III. verurteilte auf der Synode von Verona zusammen mit Kaiser Friedrich Barbarossa die Waldenser als Ketzer.
Seit 1231
Päpstliche Inquisitoren führen Ketzerprozesse gegen Waldenser durch. Hunderte Waldenser werden zum Tode auf den Scheiterhaufen verurteilt. Solche Urteile wurden von der weltlichen Hand vollstreckt.
12. Jahrhundert
Die Grafen von Vaihingen besitzen die Herrschaftsrechte von Grünwettersbach.
1349
Die Dauphiné wird von Frankreich gekauft. Damit fällt das Pragelatal (Val Pragela) an Frankreich. Dort liegt auch der Ort La Balme, aus dem die Palmbacher Waldenser stammen. Bereits im Mittelalter ist das Pragelatal ein waldensisches Kerngebiet.
1535
Die Herrschaftsrechte von Grünwettersbach gehen an das württembergische Oberamt Neuenbürg über.
1517
Martin Luther schlägt seine 95 Thesen gegen den Ablass an der Tür der Schlosskirche zu Wittenberg.
- Details
Bericht Mitgliederversammlung 2026
Liebe Mitglieder und Freunde des Waldenservereins Palmbach,
am Freitag, 17. April 2026, um 19:00 Uhr fand die diesjährige Mitgliederversammlung im Evangelische Gemeindehaus Palmbach ein.
Zwei Jahre nach der Vereinsgründung standen erstmals Neuwahlen an, welche eine neue Zusammensetzung der Verwaltung mit sich brachten. Unser zweiter Vorsitzender Peter Hepperle möchte künftig etwas kürzertreten und hat sein Amt abgeben. Seit 2014 engagierte er sich im ursprünglichen Waldenser-Arbeitskreis. Die Waldenserweg-Führungen wird er weiterhin unterstützen.
Anwesend waren 19 stimmberechtigte Mitglieder, Versammlungsleiter war Roland Jourdan und Protokollführerin Beate Tron.
Auszüge aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung:
TOP 1: Begrüßung. Roland Jourdan begrüßte die anwesenden Mitglieder.
Zur Mitgliederversammlung wurde fristgerecht eingeladen. Gegen die Tagesordnung gab es keine Einwände. Er stellte fest, dass 19 stimmberechtige Mitglieder anwesend sind.
Von der Vorstandschaft sind Peter Hepperle und Ulrike Beichert, sowie die Kassenprüfer Alheidis Götz und Rudi Ludwig entschuldigt.
TOP 2: Totengedenken
TOP 3: Jahresbericht des Vorsitzenden. Roland Jourdan berichtete über die Vereinsaktivitäten im Jahr 2025.
TOP 4: Kassenbericht Martina Vogt als Kassenverwalterin trug die Kassenbewegungen (Einnahmen/Ausgaben) des Jahres 2025, sowie die Mitgliederstatistik vor.
Mitgliederstand am 31.12.2025: 69 Mitglieder, diese teilen sich auf in 36 Einzelmitgliedschaften, 13 Paar-Mitgliedschaften und 3 Familienmitgliedschaften. Im Jahr 2025 gab es 13 Neueintritte und einen Austritt.
- Details
Die Bürgermeister in Palmbach
Die Palmbacher Bürgermeister: Eine Chronik seit der Ortsgründung
Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen die Bürgermeister der Waldensergemeinde Palmbach. Diese Übersicht ist ein lebendiges Projekt: Wir aktualisieren und erweitern die Liste fortlaufend, sobald neue Forschungsergebnisse vorliegen.
Die Bewohner der neuen Waldensersiedlungen durften gemäß ihren Privilegien ihr Ortsparlament (Gemeinderat) mit Schultheiß (maire, Bürgermeister) und die Schöffen (echevins) jährlich durch einfache Stimmenmehrheit aus der Mitte der Dorfgemeinschaft wählen. Die Schultheißen (maire, sindic) wurden bis 1717 jährlich gewählt. Eine Ausnahme war Jacques Tron der 1713/1715 gewählt war. Später wurde auf Lebenszeit gewählt.
In alten Dokumenten sind folgende Französische Bezeichnungen zu finden: sindic = Schultheiß, maire = Schultheiß, consul = Schultheiß, conseiller = Gemeinderat, ancien = Kirchenältester, justicier = Richter, echevin = Schöffe.
Im Ortssippenbuch steht der Hinweis, dass Gemeinderechner und Gemeindepfleger teilweise auch als Bürgermeister bezeichnet wurden.
Aufenthalt und Gründung von Walldorf (Mörfelden):
Juli 1699 - 1700 Antonie Balce
01.10.1700 - 1701 Pierre Berger
Beide Bürgermeister verliesen im April1701 mit einer großen Gruppe Waldensern Walldorf und zogen ins württembergische Grünwettersbach / Untermutschelbach. Pierre Berger führte die Gruppe als maire selbst nach Palmbach/Untermutschelbach und blieb dort Bürgermeister (siehe Heimatbuch Mörfelden-Walldorf)
Ankunft im württembergischen Grünwettersbach:
- Details
Seite 2 von 3











